In den letzten Jahren gerieten immer mehr Museen verstärkt in die Kritik. In diesem Zusammenhang fiel oft der Begriff »postkolonial«. Gleichzeitig gerieten postkoloniale Ansätze auf verschiedene Weise unter Druck. Der Vortrag bietet eine Begriffsbestimmung in dieser Debatte und zeigt anhand von Ansätzen aus Theorie und Praxis, was »postkolonial« im Museum heute bedeutet.
Der Referent
Dr. Mèhèza Kalibani ist Kurator für koloniale Vergangenheit und postkoloniale Gegenwart sowie Geschichts- und Kulturwissenschaftler.
Er studierte Germanistik an der Université de Lomé, Internationale Kulturhistorische Studien an der Univerität Siegen und promovierte in Geschichtswissenschaften am Institut für Geschichtsdidaktik und Public History an der Universität Tübingen.
In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit Themen wie dekoloniale Praxis in Museen und Archiven, koloniale Kontinuitäten und Erinnerungskultur, postkoloniale Theorien sowie Macht- und Wissensverhältnisse im (post-)kolonialen Kontext.
Bildnachweis für das Porträt: privat
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