Ein älteres Ehepaar vom Lande möchte die Kinder in der Hauptstadt Seoul besuchen. Dabei geht die Mutter im Getümmel am Bahnhof beim Umsteigen verloren. Trotz intensiver Suche bleibt sie spurlos verschwunden.
Aus unterschiedlichen Perspektiven erinnern sich Mann und Kinder in eindringlichen Bildern an das Leben dieser Frau. Der Roman thematisiert die traditionelle Familie und die Rolle der Frau in der koreanischen Gesellschaft.
In Südkorea ist Kyung-Sook Shin eine Autorin mit einem Millionenpublikum. Für Als Mutter verschwand gewann sie 2011 den renommierten Man Asian Literary Prize.
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