• Veye Tatah
  • Graffitti mit Barber-Shop-Bildern in Westafrika
    Foto: Brigitte Reinwald
  • Industrietürme mit Graffittis in Westafrika
    Foto: Brigitte Reinwald

Fokus: Afrika. „Africa Positive“

Für ein Afrikabild jenseits von Krieg und Krisen


Die Medien thematisieren hauptsächlich Krisen, Kriege und Flüchtlinge, wenn sie über Afrika berichten. Sie lassen die Probleme Afrikas so erscheinen, als ob sie dort allgegenwärtig wären. Krieg in einigen Ländern bedeutet jedoch nicht, dass sich ganz Afrika im Krieg befindet, immerhin besteht Afrika aus 54 unabhängigen Ländern. Was sind die Geschichten, die wir nicht kennen? Was die Erfolgsstories? Afrika ist kein schwarzer, sondern ein bunter Kontinent.

Veye Tatah engagiert sich in Deutschland mit dem Verein und dem Magazin „Africa Positive“ für ein Afrikabild jenseits von Krieg und Krisen.

Veye Tatah wurde in Kamerun geboren und ist dort aufgewachsen. Sie ist Diplom-Informatikerin und selbstständige Beraterin und Projektmanagerin im Bereich Informationsmanagement sowie politische und kulturelle Angelegenheiten. Für ihr Engagement erhielt sie im Februar 2010 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Afrika ist im Umbruch: jung, dynamisch und zunehmend städtisch. Flucht und Migration haben den Kontinent präsenter für Europa gemacht, die Vorstellungen sind aber wenig differenziert. Es wird Zeit, sich mit afrikanischen Ländern und Gesellschaften genauer zu befassen. Mit dieser Reihe nehmen wir Afrika als komplexen Kontinent in den Fokus, fragen nach Unterschieden innerhalb Afrikas und nach den vielfältigen Bedingungen ihrer Entstehung und künftigen Entwicklung. 

Veranstalter: Evangelische Stadtakademie München & Petra-Kelly-Stiftung e.V. in Kooperation mit dem Museum Fünf Kontinente

Datum
28. Januar 2021
19 Uhr

Eintritt
frei

Einlass: 18 Uhr