• Nadja Ofuatey-Alazard und Eliphas Nyamogo
  • Graffitti mit Barber-Shop-Bildern in Westafrika
    Foto: Brigitte Reinwald
  • Industrietürme mit Graffittis in Westafrika
    Foto: Brigitte Reinwald

Fokus: Afrika. Machtverhältnisse umdenken

Als Redakteur des Online-Magazins Latitude des Goethe-Instituts kuratiert Eliphas Nyamogo nicht nur die Inhalte der Website, er reist auch zu verschiedenen Veranstaltungen in Afrika und Deutschland, um Historiker*innen, Museumsexpert*innen und Künstler*innen aus dem globalen Süden zu interviewen. Der Austausch mit führenden Stimmen aus dem afrikanischen Kontinent ist aufschlussreich. In seinem Vortrag beleuchtet er einige der Positionen verschiedener Expert*innen zu den Themen „Dekolonisierung des Internets“ sowie „Rassismus, Identität und Erinnerung“.

Eliphas Nyamogo war von 2002 bis 2017 Leiter der Informations- und Bibliotheksarbeit am Goethe-Institut in Nairobi und ist heute Referent in der zentralen Online-Redaktion des Goethe-Instituts in München. 

Nadja Ofuatey-Alazard ist Diplomjournalistin und Filmemacherin. 2011 gab sie gemeinsam mit Susan Arndt das kritische Nachschlagewerk "Wie Rassismus aus Wörtern spricht. Kerben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache" heraus. Sie ist Geschäftsführerin des Vereins "Each One Teach One" in Berlin und leitet im Rahmen der Berliner "Dekoloniale" den Bereich Dekoloniale In[ter]ventionen.

Afrika ist im Umbruch: jung, dynamisch und zunehmend städtisch. Flucht und Migration haben den Kontinent präsenter für Europa gemacht, die Vorstellungen sind aber wenig differenziert. Es wird Zeit, sich mit afrikanischen Ländern und Gesellschaften genauer zu befassen. Mit dieser Reihe nehmen wir Afrika als komplexen Kontinent in den Fokus, fragen nach Unterschieden innerhalb Afrikas und nach den vielfältigen Bedingungen ihrer Entstehung und künftigen Entwicklung. 

Veranstalter: Evangelische Stadtakademie München & Petra-Kelly-Stiftung e.V. in Kooperation mit dem Museum Fünf Kontinente

Datum
2. Dezember 2020
19 Uhr

Eintritt
frei