• Detail eines Kulthauses der Abelam aus Papua-Neuguinea und Brigitta-Hauser Schäublin
    Fotos: MFK & Brigitta Hauser-Schäublin

Kulthäuser und Kosmos: Wechselspiel zwischen äußerer und innerer Welt in Papua-Neuguinea

Prof. Dr. Brigitta Hauser-Schäublin, Göttingen

Seit vielen Jahren hängt im Treppenhaus des Museums Fünf Kontinente ein riesiges Objekt – die mit Malereien versehene Giebelfassade eines Kulthauses der Abelam aus Papua-Neuguinea. In welchem Dorf stand dieses Kulthaus und welche Bedeutung hatte seine Bemalung? Werden solche Häuser noch immer gebaut und genutzt?
Warum werden heute zuweilen auch Kirchen oder öffentliche Gebäude in der charakteristischen Form eines Kulthauses errichtet und bemalt?
Antworten auf diese und weitere Fragen hören wir in der Lucian Scherman Lecture von Frau Prof. Dr. Hauser-Schäublin am 12. September. 

Brigitta Hauser-Schäublin ist emeritierte Professorin für Ethnologie an der Universität Göttingen. Zu ihren geographischen Forschungsschwerpunkten zählen Papua-Neuguinea und Indonesien. Thematisch befasst sie sich mit der rituellen und politischen Organisation von Raum sowie kulturellem Erbe und Kulturpolitik. Die englische Übersetzung ihres Buches über die Kulthäuser der Abelam erschien 2016 unter dem Titel „Ceremonial houses of the Abelam, Papua New Guinea. Architecture and ritual – a passage to the ancestors”.

Datum
12. September 2019
19 Uhr

Eintritt
frei