Die Knüpfarbeiten Nordeuropas – Ryen und ihre Tradition

mit Simone Jansen, Dresden

Die Herstellung von Knüpfteppichen in Skandinavien lässt sich bereits für das 15. Jahrhundert eindeutig belegen. Der Lichtbildvortrag zeigt die Entwicklungsgeschichte dieser weitgehend unbekannten, archaischen Textilkultur. An frühen, bedeutenden Beispielen aus schwedischen und finnischen Sammlungen werden Technik, Material, Motiv- und Stilentwicklung bis in die heutige Zeit erläutert.

Simone Jansen studierte Freie Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf, Vergleichende Textilwissenschaften an der Universität Dortmund sowie Kunstgeschichte und Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin (M.A.). Ihr besonderes Interesse gilt der Teppich- und Textilkunst West- und Zentralasiens, deren Wissenschaftsgeschichte und Rezeption in Europa. Jansen hält Fachvorträge, organisiert Sammlertreffen, war Gründungsmitglied des Symposions für Zentralasiatische Kunst Leipzig (SCATA I-III) und ist im International Committee des ICOC (International Conference on Oriental Carpets). Seit Juni 2000 leitet sie die erfolgreiche Veranstaltungsreihe Dresdner Teppichabende am Museum für Völkerkunde Dresden, wo sie als wissenschaftliche Teilzeit-Mitarbeiterin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die Sammlungsbereiche West- und Mittelasien mit textilem Schwerpunkt betreut.


Kosten: 10 € 

 

Datum
26. Juni 2022
16:00 Uhr

Kostenbeitrag: 10 €