• Felix Hoerburger auf Maultier
  • Felix Hoerburger nimmt eine Musikgruppe auf

Ungonische Schnubigeleien. Der Musikethnologe und Spracherfinder Felix Hoerburger

Ein Ethnologischer Salon mit Ulrike Zöller

  • Unterwegs in Archiven und Museen: Hoerburgers musikethnologische Doktorarbeit über die Ungoni
    aus „Deutsch-Ostafrika“
  • Unterwegs in Bayern, auf dem Balkan und anderswo: Die Feldforschungen von Felix Hoerburger
  • Unterwegs im Afghanistan von heute mit Bernhard Hanneken
  • Unterwegs im Grenzgebiet zwischen „Senserl“ und „Nonsenserl“: alles nur sprachspielerische Schnubigeleien?
  • Unterwegs mit dem Dafka-Doneff-Duo: Musikbeispiele live aus dem Hoerburger-Archiv und mehr
  • Offenes Forum
  • Moderation Karin Sommer und Stefan Eisenhofer

 

Er lebte global und regional, war polyglott und liebte die bayerische Sprache. Er beschäftigte sich als Wissenschaftler und Feldforscher mit Musik vom Balkan, aus Afrika und dem Nahen, Mittleren und Fernen Osten genauso wie mit den Zwiefachen und Landlern seiner bayerischen Heimat. Ein skurriler, aber sachlicher und bescheidener Bayer war Professor Felix Hoerburger (1916–1997), der in München aufwuchs und später an der Universität Regensburg lehrte. Dort erfand er seine hintersinnige, schnubiglbairische Kunstsprache – eine Rarität der bayerischen Literatur.

Die Musikjournalistin und Volkskundlerin Ulrike Zöller stellt Hoerburgers viel verkannte Forschungen vor, der Weltmusik-Festivalleiter Bernhard Hanneken erzählt von aktuellen Entwicklungen mit dem Hoerburger-Material, die beiden Musiker Maria Dafka (Bayan) und Dine Doneff (Tapan, Tambura, Gitarre) geben live Einblicke in Hoerburgers Archiv und in eigene Kompositionen.

Ein Abend zwischen Schnubiglputanien und der „großen weiten Welt“…

Für Getränke und Suppe sorgt max2 – das Café im Museum Fünf Kontinente.

Veranstalter: Museum Fünf Kontinente

Datum
28. April 2017, 19 Uhr

Eintritt
5 €
ermäßigt 3 €,
für Mitglieder des Freundeskreises