• Altamerikanisches Textil

Sammlung Mittel- und Südamerika

Die Sammlung umfasst mehr als 30.000 Objekte. Schwerpunkte bilden Objekte aus den Kulturen der Azteken und Maya in Mexiko und Guatemala, aus den Kulturen der Inka und ihrer Vorläufer sowie der Kolonialzeit in Peru. Hinzu kommen Alltags- und Ritualgegenstände aus dem brasilianischen Amazonasgebiet.

Archäologische Sammlungen mit Objekten aus Keramik, Stein, Metall und Textil wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Peru vom ehemaligen Direktor Heinrich Ubbelohde-Doering sowie den in Lima lebenden deutschen Sammlern Eduard Gaffron und Norbert Mayrock zusammengetragen.

Unter den Beständen aus Brasilien ragen drei Sammlungen hervor: Zu den Gründungssammlungen des Museums gehört jene aus den Jahren 1817 bis 1820 der beiden berühmten bayerischen Brasilien-Forscher, dem Zoologen Johann Baptist von Spix und dem Botaniker Carl Friedrich Philipp von Martius.

Um 1900 reiste, forschte und sammelte Prinzessin Therese von Bayern im Amazonasgebiet.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebte und forschte der Zoologe und Tropenökologe Ernst Josef Fittkau ebenfalls im brasilianischen Amazonasgebiet und trug dort eine große Sammlung materieller Kultur zusammen.

Die Sammlung beinhaltet ebenfalls eine kleine Karibik-Kollektion, deren Schwerpunkt auf Artefakten aus Haiti liegt. Neben Objekten aus dem 19. Jahrhundert und früher umfasst sie vor allem Skulpturen und Gemälde des 20. Jahrhunderts.

N.N.
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