• Zeigenössisches Dot-Painting

Sammlung Australien

Eine Keule aus New South Wales ist das früheste Objekt der Sammlung. Sie stammt von der Weltumsegelung der österreichischen Fregatte Novara, die im November 1858 nördlich von Sydney vor Anker ging.

1888 erwarb Max Buchner, der zweite Direktor des Museums, während seiner Australienreise Waffen und Schilde aus New South Wales und Queensland.

Oskar Liebler, ein Missionar der deutschen lutherischen Mission in Hermannsburg, nordwestlich von Alice Springs gelegen, trug eine umfangreiche Sammlung von Objekten der Arrernte und Luritja aus Zentralaustralien zusammen, die zwischen 1911 und 1913 ins Museum gelangte.

Im Rahmen einer Expedition des Frobenius-Instituts in Frankfurt a. M. unternahm Andreas Lommel 1938 eine Feldforschung bei den Unambal im Kimberley-Gebiet Nordwest-Australiens. 1954/55 setzte er dort – mittlerweile Leiter der Südseeabteilung unseres Museums – seine Forschungen gemeinsam mit seiner Frau Katharina fort. Im Focus seines Interesses standen vor allem Felsbilder, die von Katharina Lommel vor Ort kopiert wurden. 35 Exemplare stellen heute einen bedeutenden Teil der Australien-Sammlung dar.

Die Sammlung Australien wird durch Gemälde zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler wie z.B. Clifford Possum Tjapaltjarri von Papunya Tula Artists in der Western Desert Region, Simon Hogan vom Spinifex Arts Project oder Dickie Minyintiri von Ernabella Arts stetig erweitert.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Dr. Michaela Appel
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