• Farbenprächtiger huipil aus Guatemala

Mythen, Tiere, Götterwesen. Indianer Südamerikas

Von der Südgrenze der USA bis zur Spitze Feuerlands erstrecken sich Mittel- und Südamerika über eine Länge von beinahe 8000 Kilometern. Sie sind von Menschen unterschiedlicher indianischer Kulturen geprägt. Zu den bekanntesten historischen Kulturen gehört die der Inka, deren Reich in seiner Blütezeit um 1530 über 4000 Kilometer vom heutigen Ecuador bis nach Chile reichte. Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden prachtvolle Zeugnisse der Inka sowie Ihrer Vorläuferkulturen Moche und Nasca.

Kostbare Goldobjekte, rätselhafte Keramikgefäße und kunstvolle Steinskulpturen erzählen Geschichten von der Götterwelt, von Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen, von Kampf und Krieg. Ein eigener Ausstellungsbereich widmet sich den farbenfrohen Textilien von Weberinnen aus dem Hochland Guatemalas, die sich als Nachfahren der Maya bezeichnen. Solche Gewänder und textilen Accessoires waren schon vor der Ankunft der Europäer im 15. Jahrhundert lebendiger Ausdruck kultureller Identität und sind dies in stetem Wandel bis heute.

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Öffnungszeiten

Dienstag – Sonntag
9.30 – 17.30 Uhr


Eintritt

Erwachsene 5 €
Ermäßigt 4 €
freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
Schulklassen: Schüler bis 18 Jahre haben ebenfalls freien Eintritt